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ROG startet Kampagne „Peking 2008“ / Offener Brief an IOC-Präsident
Reporter ohne Grenzen startet heute die neue Kampagne „Peking 2008“. Mit Bildern und Internetbannern, die die Olympischen Ringe als Handschellen zeigen, macht die Organisation auf die beharrliche Weigerung der chinesischen Regierung aufmerksam, Presse- und Meinungsfreiheit zu gewähren sowie die rund 100 inhaftierten Journalisten und Internetdissidenten frei zulassen. Gut 13 Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele 2008 zeigt sich, dass die chinesischen Behörden ihre Zusage, die Menschenrechtssituation zu verbessern, nicht eingehalten haben. [weiter]
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Zitat aus der Rede des ehemaligen Präsidenten der Republik Tschechien,
Vaclav Havel, am 5. September 2007 in Prag:
"Ich unterstütze den Menschenrechtslauf, ich halte ihn für eine Hoffnung für unsere Welt. Die Chinesische Kommunistische Partei (KPCh) hat große Investitionen getätigt und viele olympische Projekte vorbereitet, um ihre Verletzung der Menschenrechte zu verdecken. Die KPCh hat nicht ihre Versprechen erfüllt, die sie im Lauf der Bewerbung um die Olympischen Spiele gemacht hat, nämlich die Menschenrechtssituation zu verbessern. Deshalb ist es unbedingt notwendig, die KPCh jetzt dazu zu bringen, diesem Versprechen zu gehorchen."
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Olympische Spiele in China: Wo bleiben die Menschenrechte?
.humanrights.ch
Nichtregierungsorganisationen fordern das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Lausanne auf, endlich für die Menschenrechte in China einzustehen. Die Austragung der Olympischen Spiele im nächsten Sommer in Peking hat gemäss Angaben von Amnesty International, der Weltorganisation gegen Folter und Reporter ohne Grenzen nicht zu einer Verbesserung der dortigen Menschenrechtslage geführt. Im Gegenteil: Die drei Organisationen berichten von vermehrten Kontrollen von Bürgern und Medien. Unter anderem beabsichtigt die chinesische Regierung offenbar, Fichen über Reporter anzulegen, welche ins Land einreisen, um über die Olympischen Spiele zu berichten. [weiter]
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